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Andermatt setzt langfristig auf Musik

Andermatt setzt langfristig auf Musik
Andermatt baut sein kulturelles Profil weiter aus: Lena-Lisa Wüstendörfer bleibt für weitere fünf Jahre Intendantin von Andermatt Music. Das Swiss Orchestra bleibt Residenzorchester der Andermatt Konzerthalle, während die neu gegründete Andermatt Music Foundation zusätzliche finanzielle Stabilität schaffen soll. Damit stärkt die Destination ihr ganzjähriges Kulturangebot mitten in den Alpen.

Andermatt ist längst nicht mehr nur Wintersport- und Bergdestination. Mit Andermatt Music hat sich der Urner Ferienort in den vergangenen Jahren auch kulturell profiliert. Nun stellt Andermatt Swiss Alps die Weichen für die kommenden Jahre: Die Intendanz von Lena-Lisa Wüstendörfer wird um weitere fünf Jahre verlängert.

Die Schweizer Dirigentin und Musikwissenschaftlerin leitet den Konzertbetrieb der Andermatt Konzerthalle seit 2022. Auch das von ihr geführte Swiss Orchestra bleibt als Residenzorchester eng mit Andermatt verbunden.

Mit seinem ganzjährigen Konzertbetrieb und einem festen Residenzorchester besitzt Andermatt Music im alpinen Raum ein besonderes Profil. Das Programm verbindet regionale Verankerung mit internationaler Ausstrahlung und macht die Konzerthalle zu einem Treffpunkt für Einheimische ebenso wie für Gäste aus dem In- und Ausland.

Intendanz bis 2032 verlängert

Für Andermatt Swiss Alps ist die Verlängerung ein Bekenntnis zur langfristigen kulturellen Entwicklung der Destination.

«Die Entwicklung von Andermatt Music zeigt, dass wir mit dem Konzept eines ganzjährigen Konzertbetriebs, einer starken künstlerischen Leitung und einem eigenen Residenzorchester den richtigen Weg eingeschlagen haben», sagt Samih Sawiris (Bild), Verwaltungsratspräsident von Andermatt Swiss Alps.

Lena-Lisa Wüstendörfer (Bild) habe mit ihrer künstlerischen Vision und ihrem Engagement einen kulturellen Leuchtturm geschaffen und wesentlich dazu beigetragen, Andermatt als offene und kulturell profilierte Destination weiterzuentwickeln.

Neue Stiftung stärkt Andermatt Music

Zusätzlichen Rückhalt erhält Andermatt Music durch die in diesem Sommer gegründete gemeinnützige Andermatt Music Foundation. Sie soll private und institutionelle Unterstützung bündeln, neue Partnerschaften ermöglichen und damit die finanzielle Basis des Konzertbetriebs verbreitern.

Im Stiftungsrat engagieren sich neben Stifter Samih Sawiris die Urner Ständerätin Heidi Zgraggen, der Urner Ständerat Josef Dittli als Präsident, der frühere Urner Regierungsrat Beat Jörg sowie der Luzerner Unternehmer Markus Schmid.

Schweizer Klassik trifft internationale Stars

Auch programmatisch bleibt Andermatt Music seinem bisherigen Konzept treu. Die drei Säulen «Swiss Orchestra – Schweizer Klassik», «World Stage – Weltbühne» und «Local Roots – Heimat Klänge» verbinden Schweizer Musikgeschichte, internationale Gastspiele und regionales Musikschaffen.

Das Swiss Orchestra widmet sich insbesondere der Wiederentdeckung Schweizer Sinfonik und kombiniert diese mit bekannten Werken des internationalen Konzertrepertoires. «World Stage» bringt renommierte Musiker und Ensembles aus dem Ausland nach Andermatt, während «Local Roots» Formationen aus der Innerschweiz eine Bühne bietet.

Ergänzt wird das Angebot durch Familienformate und besondere Konzertprojekte. Damit soll die Andermatt Konzerthalle nicht nur klassisches Konzertpublikum ansprechen, sondern auch neue Besuchergruppen für Musik begeistern.

Musik als Teil des Andermatt-Erlebnisses

Als Residenzorchester spielt das Swiss Orchestra weiterhin eine zentrale Rolle. Der Klangkörper verbindet Schweizer Musik mit internationalem Repertoire und arbeitet regelmässig mit namhaften Solisten zusammen.

Lena-Lisa Wüstendörfer blickt entsprechend zuversichtlich auf die kommenden Jahre: «Andermatt und seine unverwechselbare Konzerthalle bieten einen idealen Rahmen für künstlerische Qualität, musikalische Entdeckungen und innovative Ansätze. Wir wollen neben Bewährtem auch Neuem und Unerwartetem Raum geben.»

Gemeinsam mit dem Swiss Orchestra und den Partnern wolle man den Kulturort weiterentwickeln und noch stärker in der Schweizer Kulturlandschaft verankern.

Für Andermatt bedeutet die Verlängerung zugleich mehr Kontinuität in der touristischen Positionierung: Neben Bergen, Wintersport, Gastronomie und Hotellerie soll Kultur auch künftig ein fester Bestandteil des ganzjährigen Angebots der Destination bleiben.

 
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