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Davos erhält Swisstainable-Auszeichnung, Klosters soll folgen

Davos erhält Swisstainable-Auszeichnung, Klosters soll folgen
Davos ist vom Schweizer Tourismus-Verband als Swisstainable Destination Level II – engaged ausgezeichnet worden. Die Destination Davos Klosters will damit Nachhaltigkeit stärker in der Entwicklung des Erlebnisraums verankern. Im nächsten Schritt soll auch Klosters ins Programm integriert werden. Ziel ist es, ab Winter 2026/27 den gesamten Erlebnisraum Davos Klosters als Swisstainable Destination Level II – engaged zu positionieren.

Davos Klosters zählt zu den führenden Tourismusdestinationen der Schweiz. Die Region steht für alpine Sportkompetenz, internationale Ausstrahlung, Kongresse, Natur und touristische Infrastruktur. Nun macht Davos sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit im Rahmen eines anerkannten Programms sichtbar: Der geografische Raum Davos wurde vom Schweizer Tourismus-Verband als Swisstainable Destination Level II – engaged eingestuft.

Die Auszeichnung bestätigt, dass Davos am Nachhaltigkeitsprogramm Swisstainable des Schweizer Tourismus teilnimmt und die entsprechenden Kriterien erfüllt. Nachhaltigkeit wird dabei nicht als kurzfristige Kampagne verstanden, sondern als Bestandteil der langfristigen Destinationsentwicklung. Umwelt-, Gesellschafts- und Wirtschaftsthemen sollen dauerhaft in die Weiterentwicklung des Erlebnisraums einfliessen.

«Entscheidend ist für uns, ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Tragfähigkeit und gesellschaftliche Verankerung langfristig zusammenzudenken, mit konkreten Massnahmen, die für Gäste, Bevölkerung, Betriebe und die gesamte Destination Wirkung zeigen», sagt Reto Branschi, Verwaltungsratspräsident der Destinationsorganisation Davos Klosters.

Davos setzt auf Klimafonds und nachhaltige Mobilität

Das Thema Nachhaltigkeit ist in Davos strategisch und organisatorisch verankert. Eine Koordinationsstelle für Nachhaltigkeit verantwortet die fachliche Leitung und Koordination von Projekten in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Ergänzt wird sie durch ein breit abgestütztes Steuerungsgremium mit Vertretern aus Destination, Gemeinde, Bergbahnen, Hotellerie, Gastronomie, Landwirtschaft, Kultur und Umwelt.

Bereits 2021 lancierte Davos mit «Davos 2030» ein umfassendes Nachhaltigkeitsprojekt. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen der Tourismus- und Kongressdestination systematisch zu erfassen, zu reduzieren und verbleibende Emissionen transparent zu adressieren. Ein zentrales Element ist der integrierte «myclimate Klimafonds». Über diesen werden lokale Klimaschutzmassnahmen sowie die Kompensation unvermeidbarer Emissionen unterstützt.

Das Modell soll Unternehmen aus Tourismus, Handel und Gewerbe ermöglichen, gemeinsam mit Gästen und Kunden aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Sichtbar wird das Engagement unter anderem im Klimafonds Davos, in Massnahmen gegen Lebensmittelverschwendung, im Projekt «Davoser Quellwasser» sowie in der Förderung nachhaltiger Mobilität.

Ab der Wintersaison 2026/27 soll Gästen mit der Gästekarte die freie Nutzung des öffentlichen Verkehrs innerhalb der Destination ermöglicht werden. Damit soll der Aufenthalt nicht nur komfortabler, sondern auch umweltfreundlicher werden.

Klosters soll im nächsten Schritt folgen

Während Davos die Einstufung bereits erreicht hat, soll nun auch Klosters bei Swisstainable Destination eingestuft werden. Die Eingabe ist für Spätsommer 2026 vorgesehen. Damit verfolgt Davos Klosters das Ziel, ab Winter 2026/27 nach erfolgreicher Einstufung von Klosters den gesamten Erlebnisraum als Swisstainable Destination Level II – engaged positionieren zu können.

«Die Einstufung als Swisstainable Destination ist ein wichtiger Meilenstein, aber nicht das Ziel», sagt Branschi. «Entscheidend ist, dass wir als Destination in Bewegung bleiben und den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen.»

 
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