Frauenfeld feiert seine ältesten Geschichten
Im Sommer 1996 öffnete das Museum für Archäologie Thurgau in der Frauenfelder Altstadt seine Türen. Seither können im ehemaligen Untersuchungsgefängnis die wichtigsten archäologischen Funde des Kantons entdeckt werden.
In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Museum immer wieder verändert. Die Dauerausstellung wurde mehrfach erneuert, bauliche Anpassungen schufen ein gemeinsames Foyer mit dem Naturmuseum, einen klimatisierten Sonderausstellungsraum und die gemütliche Museumslaube.
Nun steht der runde Geburtstag an. Auf eine pompöse Feier oder eine eigene Jubiläumsausstellung verzichtet das Museum allerdings bewusst. Die vorhandenen Ressourcen sollen stattdessen vollständig in die Gestaltung des neuen Steinzeitraums fliessen.
Pfahlbauten und Steinzeit im Fokus
Wie stark sich das Museum weiterentwickelt, zeigt auch der 2025 neu eröffnete Pfahlbauraum. Dort macht unter anderem ein Modell der Feuchtbodensiedlung Pfyn-Breitenloo das Leben vergangener Jahrtausende anschaulich.
Mit dem geplanten neuen Steinzeitraum soll diese Entwicklung fortgesetzt werden. Besucher erhalten damit künftig noch mehr Möglichkeiten, in die frühe Geschichte des Thurgaus einzutauchen.
Geburtstag mit Besuchern statt Festakt
as Museum selbst formuliert seinen Geburtstagswunsch denkbar einfach: möglichst viele Besucher. Statt eines offiziellen Festakts soll damit das Publikum im Zentrum stehen.
Für einen Ausflug nach Frauenfeld bietet das Jubiläum einen zusätzlichen Anlass, das Museum neu oder wiederzuentdecken. Die Verbindung aus Archäologie, historischer Altstadt und dem benachbarten Naturmuseum macht den Standort auch für Familien und kulturinteressierte Reisende attraktiv.
Weitere Informationen sind auf der Website des Museums für Archäologie Thurgau zu finden.