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Ländler trifft Techno: Bern lädt zur Klangreise

Ländler trifft Techno: Bern lädt zur Klangreise
Sechs Örgeli zum gemeinsamen Musizieren, Jodelversuche auf einer offenen Bühne und Bergklänge zum Entspannen: Das Alpine Museum der Schweiz in Bern lädt ab 6. November 2026 zur Ausstellung «Alpensounds». Die musikalische Entdeckungsreise verbindet Tradition mit Experimenten und bietet auch Familien einiges zum Ausprobieren.

Ein Komponist mischt Ländler mit Techno, eine Sennerin jutzt auf der Alp, eine Körpertherapeutin entdeckt im Jodeln das Glück: Schweizer Volksmusik hat viele Gesichter. Die neue Hauptausstellung «Alpensounds. Volksmusik zwischen Erbe und Experiment» bringt sie auf zwei Stockwerken zusammen. Entwickelt wurde sie in Zusammenarbeit mit 25 Volksmusikern.

«Alpensounds ist eine Reise in den Reichtum der Schweizer Volksmusik. Das Publikum begegnet dabei eigenen Bezügen, Fragen, aber auch Vorurteilen», sagt Kuratorin Barbara Keller.

Alpensounds

Selber spielen statt nur zuhören

Bereits am Eingang führen zwei überdimensionierte Trichter in die Klangwelt der Ausstellung. Sieben Hörglocken zeigen anschliessend, wie Einflüsse aus anderen Regionen und Musikstilen die Volksmusik prägen, darunter Jazz und Swing.

An zahlreichen Stationen darf das Publikum selbst aktiv werden. Sechs Örgeli sind zu einem eigens entwickelten Gemeinschaftsinstrument verbunden. In der Liederwerkstatt erhalten bekannte Melodien neue, selbst verfasste Texte. Auf der offenen Bühne können Besucher singen, musizieren oder mit einem Tutorial einen ersten Jodelversuch wagen.

Wer lieber lauscht, findet im Klangraum eine Liegelandschaft. Bergbilder, Naturtöne sowie Instrumental- und Stimmcollagen verbinden sich dort zu einer audiovisuellen Reise. Zum Abschluss empfiehlt der «Volksmusikomat» nach einigen Fragen ein passendes Musikstück, das sich per QR-Code mitnehmen lässt.

Alpensounds

Mit der Klangdohle auf Entdeckungstour

Für Kinder führt die Klangdohle durch die Ausstellung. Sie hat ihre Lieblingsmelodie vergessen und braucht Hilfe. Mit einer Lochkarte entdecken die jungen Besucher Geschichten und erwecken an vier Stationen Töne zum Leben, bis die gesuchte Melodie wieder erklingt.

Auch die Gestaltung greift das Thema auf: Farbenreiche Blumen- und Trachtenmuster prägen die Räume. Eine Zeitreise beleuchtet zudem, wie Volksmusik zum Sinnbild Schweizer Identität wurde und sich immer wieder verändert hat.

Alpensounds

Konzerte, Kurse und eine Stubete

 
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