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Rumänien schlägt die Schweiz: Studie zeigt die spektakulärsten Skilandschaften 2026

Rumänien schlägt die Schweiz: Studie zeigt die spektakulärsten Skilandschaften 2026
Reisen in der sogenannten Nebensaison liegen im Trend. Aktuelle Reiseberichte zeigen einen Anstieg von 50 Prozent im Jahresvergleich. Gleichzeitig verlängern sich die Skisaisons bis weit in den April hinein. Entsprechend beliebt sind Winterreisen abseits der klassischen Hochsaison – unabhängig davon, ob man sportlich auf den Pisten unterwegs ist oder die Berglandschaft einfach nur geniessen möchte.

Um herauszufinden, wo sich die visuell spektakulärsten Winterdestinationen befinden, haben die Experten von TouchNote tausende Street-View-Bilder von Skigebieten weltweit analysiert. Mithilfe KI-gestützter Bildbewertung wurden die eindrücklichsten Winterlandschaften 2026 identifiziert – für Skifahrer und Nicht-Skifahrer gleichermassen.

Die zehn Länder mit den beeindruckendsten Skilandschaften

Auf Basis von durchschnittlicher Höhenlage, landschaftlicher Einzelbewertung und Gesamtwertung ergibt sich folgende Rangliste:

  1. Rumänien
    Durchschnittliche Höhenlage: 975 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 75,02
    Top-Destinationen: Miercurea Ciuc (83,11), Vatra Dornei (82,20)
    Gesamtwertung: 9,7

  2. Schweiz
    Durchschnittliche Höhenlage: 937 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 68
    Top-Destinationen: Val Müstair (100,00), Albula/Alvra (96,59)
    Gesamtwertung: 9,4

  3. Bulgarien
    Durchschnittliche Höhenlage: 1’490 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 64,05
    Top-Destinationen: Shipka (67,53), Chiflik (67,39)
    Gesamtwertung: 9,4

  4. Italien
    Durchschnittliche Höhenlage: 903 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 59,75
    Top-Destinationen: Ventasso (75,41), Lagonegro (55,72)
    Gesamtwertung: 8,5

  5. Frankreich
    Durchschnittliche Höhenlage: 947 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 59,22
    Top-Destinationen: Le Caire (96,06), Asco (94,59)
    Gesamtwertung: 8,5

  6. Japan
    Durchschnittliche Höhenlage: 508 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 61,85
    Top-Destinationen: Yubari (95,37), Kutchan (94,09)
    Gesamtwertung: 8,4

  7. Finnland
    Durchschnittliche Höhenlage: 665 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 60,28
    Top-Destinationen: Padasjoki (87,55), Pälkäne (79,43)
    Gesamtwertung: 8,4

  8. Slowenien
    Durchschnittliche Höhenlage: 424 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 64,73
    Top-Destinationen: Žiri (86,78), Planina (68,54)
    Gesamtwertung: 8,3

  9. Österreich
    Durchschnittliche Höhenlage: 458 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 56,43
    Top-Destinationen: Allerheiligen im Mühlkreis (77,15), Rettenbach (63,50)
    Gesamtwertung: 7,6

  10. USA
    Durchschnittliche Höhenlage: 667 Meter
    Durchschnittlicher Scenic Score: 53,26
    Top-Destinationen: Biwabik (92,15), Mammoth Lakes (88,34)
    Gesamtwertung: 7,6

Rumänien erreicht mit 9,7 von 10 Punkten den Spitzenplatz und übertrifft damit sogar die Schweiz, die weltweit als Skination gilt. Mit einer durchschnittlichen Höhenlage von 975 Metern in den bestbewerteten Destinationen liefern die Karpaten eindrückliche alpine Kulissen. Die Bildanalyse positionierte rumänische Orte durchgehend unter den höchstbewerteten Naturlandschaften. Dichte Wälder, unberührte Täler und markante Bergketten sorgen für eine aussergewöhnliche Szenerie.

Die bestbewertete Einzeldestination ist Miercurea Ciuc mit 83,11 Punkten. Die Stadt liegt am Fuss des Harghita-Gebirges im Herzen des historischen Székely-Landes in Siebenbürgen. Internationale Gäste entdecken hier eine kompakte, charaktervolle Stadt mit dramatischer Bergkulisse. An zweiter Stelle folgt Vatra Dornei mit 82,20 Punkten. Der traditionsreiche Kurort in der Bukowina liegt dort, wo vier Karpaten-Gebirgszüge aufeinandertreffen, und verbindet Wintersport mit einer der atmosphärischsten Berglandschaften Osteuropas.

Die Schweiz belegt gemeinsam mit Bulgarien den zweiten Rang mit 9,4 von 10 Punkten. Ausschlaggebend ist die landschaftliche Dramatik hochalpiner, abgelegener Regionen. Val Müstair (Bild) im Unterengadin war die einzige Destination der gesamten Studie, die mit 100 von 100 Punkten die maximale Landschaftsbewertung erreichte. Die Lifte führen bis auf 2’700 Meter Höhe, die Schneeverhältnisse konkurrieren mit den besten Lagen der Alpen. Auch Albula/Alvra mit 96,59 Punkten überzeugt. Die Region zwischen St.Moritz und Davos ist bei Skitourengängern für ihre Weite und Ruhe geschätzt.

Bulgarien weist mit durchschnittlich 1’490 Metern die höchste Höhenlage aller untersuchten Länder auf. Die bestplatzierten Orte liegen im Balkangebirge. Shipka mit 67,53 Punkten bietet bewaldete Höhenzüge und weite Talblicke nahe des historischen Schipka-Passes. Chiflik mit 67,39 Punkten liegt nahe dem Skigebiet Beklemeto und eröffnet Panoramaausblicke über das Trojangebirge, Sredna Gora, Rila- und Rhodopengebirge.

Italien und Frankreich teilen sich mit 8,5 Punkten Rang vier

Überraschend ist, dass nicht die bekannten Top-Resorts die höchsten Bewertungen erzielten. In Italien führen Destinationen im Apennin die Rangliste an. Ventasso in der Emilia-Romagna mit 75,41 Punkten bietet Wintersport in ruhiger, authentischer Umgebung. Lagonegro in der Basilikata mit 55,72 Punkten liegt auf über 1’600 Metern im tiefen Süden Italiens und gilt als abgelegener Geheimtipp.

In Frankreich liegen die bestbewerteten Orte im Süden. Le Caire in den Alpes-de-Haute-Provence erreicht 96,06 Punkte und zählt zu den höchsten Bewertungen der gesamten Studie. Die raue provenzalische Landschaft wirkt wilder als die perfekt präparierten Pisten der grossen Skistationen. Asco auf Korsika mit 94,59 Punkten verbindet Granitmassive mit winterlichen Bedingungen in beinahe vollständiger Abgeschiedenheit.

Craig Law, Head of Marketing und Sprecher von TouchNote, sagt: «Wenn wir an Skifahren denken, kommen uns meist die klassischen Hotspots wie Frankreich, Italien oder die Schweiz in den Sinn. Die Daten zeigen jedoch, dass es zahlreiche unterschätzte Orte gibt. Dass Rumänien und Bulgarien vor etablierten Klassikern wie Italien oder Frankreich erscheinen, mag überraschen. Doch osteuropäische Landschaften werden oft zugunsten vermeintlich ‘pittoresker’ Destinationen übersehen.

Dank dieser unkonventionellen Orte in den Top fünf zeigt unsere Analyse, dass Skifahren in eindrücklicher Landschaft kein exklusives Luxusvergnügen sein muss. Nach den Olympischen Spielen beobachten wir einen deutlichen Anstieg des Interesses an diesem Sport. Die Studie belegt, dass auch erschwinglichere Destinationen spektakuläre Ausblicke bieten, die sich auf jeder Postkarte sehen lassen.»

 
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