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Weibliche Doppelspitze führt «Bodensee Meeting»

Weibliche Doppelspitze führt «Bodensee Meeting»
Mit Ruth Bader und Katrin Preuss übernehmen erstmals zwei Frauen die Führung des grenzübergreifenden Netzwerks Bodensee Meeting. Der Verein will den Bodenseeraum als zukunftsweisende MICE-Region stärken und setzt dabei auf Forschung, Weiterbildung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Der Verein Bodensee Meeting stellt sich personell neu auf: Mit der Wahl des neuen Vorstands übernehmen erstmals zwei Frauen die Führung des grenzübergreifenden Netzwerks. Ruth Bader (rechts im Bild), Geschäftsführerin des Bodenseeforum Konstanz, wurde zur ersten Vereinsvorsitzenden gewählt. Zweite Vorsitzende ist Katrin Preuss (links), Leiterin von Convention Partner Vorarlberg.

Die neue Doppelspitze will den bisherigen Weg konsequent fortsetzen und den Bodenseeraum als führende MICE-Region für zukunftsrelevante Veranstaltungen weiter stärken. MICE steht für Meetings, Incentives, Conventions und Events und beschreibt den professionellen Markt für Tagungen, Kongresse, Unternehmensveranstaltungen und ähnliche Formate.

Als Träger der Plattform micelab:bodensee fokussiert der Verein besonders auf Forschung und Weiterbildung. Im Zentrum steht die Frage, wie Veranstaltungen künftig gestaltet werden müssen, damit sie Menschen verbinden, Austausch ermöglichen und nachhaltige Wirkung entfalten.

Die neue Führung löst Reinhold Maier (Bildmitte) ab. Der stellvertretende Geschäftsführer der Stadthalle Singen war seit Ende 2023 Vereinsvorstand und prägte das Netzwerk als Gründungsmitglied wesentlich mit. Im Frühjahr tritt er in den Ruhestand. «Mit Engagement, Erfahrung, seiner ruhigen Art und unerschütterlichem Einsatz für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat er zur erfolgreichen Entwicklung des Vereins beigetragen. Daran wollen wir anknüpfen», sagte Ruth Bader bei ihrer Wahl.

Die Wahl markiert für den Verein einen weiteren Schritt in die Zukunft. Erklärtes Ziel ist es, «das Bodensee Meeting als führendes, grenzenloses Netzwerk für zukunftsrelevante MICE-Veranstaltungen zu positionieren, die Menschen verbinden und nachhaltige Wirkung entfalten». Die Vereinsmitglieder aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz bringen dazu unterschiedliche Perspektiven, vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen ein.

Grenzüberschreitende Kooperation als Stärke

Die neue Doppelspitze sieht gerade in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit eine der zentralen Stärken des Netzwerks. «Der intensive Austausch in den vergangenen Jahren hat gezeigt, wie Kooperation über Staats- und Unternehmensgrenzen hinweg gelingen kann und alle Beteiligten in ihrer Entwicklung weiterbringt», sagte Katrin Preuss.

Diese Haltung soll auch in der gemeinschaftlichen Vereinsführung sichtbar werden. Die neue Aufgabe sei für beide eine Herzensangelegenheit. «Wir möchten Räume schaffen, in denen Begegnung, Austausch und gemeinsames Gestalten möglich sind», sagte Ruth Bader.

Ein besonderes Augenmerk will das Führungsduo auf die Ergebnisse des micelab:explorer legen. Das Forschungsmodul des micelab:bodensee beschäftigt sich mit Themen aus unterschiedlichen Disziplinen, die Veranstaltungen beeinflussen. Im Frühjahr 2026 stand das Thema Zuhören im Zentrum. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen verstärkt in die Vereinsarbeit einfliessen.

«Es geht darum, achtsamer wahrzunehmen, was Menschen bewegt, und Räume zu schaffen, in denen echte Begegnung möglich wird», erklärte Katrin Preuss. Für die Mitglieder sei Zuhören nicht nur eine hilfreiche Methode, sondern eine Haltung, die Gemeinschaft und neue Ideen fördert.

Mit der neuen weiblichen Doppelspitze setzt Bodensee Meeting damit auf Kontinuität und Weiterentwicklung zugleich: Der Verein will den Bodenseeraum als MICE-Region weiter profilieren, seine Rolle als grenzüberschreitendes Netzwerk stärken und die Erkenntnisse aus Forschung und Weiterbildung konsequent in die Praxis übertragen.

 
 
 
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