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 20.05.2021

Gratis ins Appenzellerland

«Gratis ankommen und bleiben» im Innerrhodischen gilt neu auch in Ferienwohnungen.

Seit vergangenem Frühling erhalten Gäste bei einer Buchung von drei oder mehr Nächten in allen Hotels in Appenzell I.Rh. die An- und Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr (2. Klasse) geschenkt, profitieren vom kostenlosen Gepäcktransport und kommen zugleich in dem Genuss der Appenzeller Ferienkarte. Neu ist dieses einzigartige Angebot, welches 2020 als Pilotprojekt für einen nachhaltigen Tourismus lanciert wurde, auch in praktisch allen Ferienwohnungen und Bed & Breakfast (B&B) buch- und erlebbar.

Unabhängig von der anhaltenden Corona-Situation hatten sich die Verantwortlichen von Appenzellerland Tourismus AI bereits vor zwei Jahren Gedanken gemacht, wie mit konkreten Gästeangeboten nachhaltiger Tourismus betrieben und trotzdem erfolgsorientiert gehandelt werden kann.

Dabei entstand im Frühling 2020 das Angebot der Gratis-An- und -Rückreise: Alle Gäste, welche drei Nächte oder länger in einem Hotel in der Destination Appenzell übernachten, bekommen ein 2.-Klasse-Zug-Billett für die Hin- und Rückreise ab ihrem Wohnort in der Schweiz geschenkt, profitieren von der attraktiven Appenzeller Ferienkarte und erhalten zudem auf Wunsch den kostenlosen Gepäcktransport von der eigenen Haustür bis in die Unterkunft geschenkt.

«Unser Ziel war es, den Gästen den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr zu erleichtern und so einen aktiven ökologischen Beitrag zu leisten. Die Corona-Krise hatte uns vorerst bei der Lancierung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun sind wir aber von der Nachfrage überwältigt», erklärt Geschäftsführer Guido Buob die Zielsetzungen des Angebots und führt den Erfolg auf den Umstand zurück, dass die Schweizer ihre Ferien im eigenen Land verbringen.

Die Auswertung des ersten Pilotjahres 2020 zeigte zudem, dass Gäste durchschnittlich vier Tage in Appenzell verweilten. Dies ist ziemlich genau der doppelte Wert, gegenüber der durchschnittlichen Übernachtungsdauer von Gästen. Ebenfalls verdeutlichen die Auswertungen, dass sehr viele Gäste aus der Romandie anreisen. So hört man im kleinen Kanton immer wieder den charmanten Klang der französischen Sprache.

Zudem spiegelt sich, und das freut die Verantwortlichen besonders, dass nicht nur die Hotellerie vom Angebot profitiert, sondern auch die Detailhändler und Bergwirte im Alpstein. Denn die Psychologie des Menschen scheint so zu funktionieren, dass der Gast das Geld, welches er bei der Anreise einspart, trotzdem auszugeben bereit ist. In diesem Fall am Ferienort und zum Wohle der Innerrhoder Wirtschaft.

Dieser Erfolg bewegte die Verantwortlichen von Appenzellerland Tourismus AI dazu, das Angebot auch für die Parahotellerie zu öffnen. Seit diesem Frühling ist das Angebot daher auch in praktisch allen Ferienwohnungen und Bed & Breakfast (B&B) buch- und erlebbar. Man darf gespannt sein, wie sich das Angebot dieses Jahr auf die Buchungszahlen im Kanton auswirken wird. Bereits ist aber jetzt schon feststellbar, dass wenn keine grossen Einschränkungen des Bundes erfolgen werden, die Nachfrage nach Ferien in Appenzell sehr gross sein wird.

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